Kraftort-Führungen

Als "Places of Power" oder "Kraftplatz" bezeichnen die Indianer seit alters her jene Orte, an denen sie täglich ihre Beziehung zur Natur und zum Ewigen pflegen.

Auch für unsere Ahnen war die Natur eine übergeordnete Macht, auf deren Wohlwollen sie angewiesen waren. Eine der lebenswichtigsten Tätigkeiten war daher deren Verehrung an ganz besonderen Plätzen. Sie spürten die außergewöhnliche Kraft dieser Orte und errichteten dort oftmals ihre Kultstätten und Heiligtümer. Hier verehrten sie die Große Göttin, die Mutter Erde, als den Ursprung allen Lebens. Während die weibliche Erdgottheit an Quellen, in Schluchten und an außergewöhnlich geformten Steinblöcken und Felsen verehrt wurde, huldigte man dem männlichen Lichtgott auf Bergspitzen und Bergspornen. 

Die meisten dieser Kultstätten wurden bei der Christianisierung übernommen und den entsprechenden Heiligen geweiht. Einige der ursprünglich der Erdgöttin gewidmeten Plätze sind heute Marienheiligtümer, andere jedoch sind nur noch in der Sagenüberlieferung als solche zu erkennen – meist als „verbotene“ Orte. Letztere sind oft an den Bezeichnungen Schwarzer Stein, Hexenfelsen oder Teufelsloch erkennbar. 

Auf unseren Kraftort-Führungen wollen wir den Kräften unserer Mutter Natur wieder neu auf die Spur kommen und ihre Wirkungen bewusst wahrnehmen. 

Der Zeitpunkt der jeweiligen Führung orientiert sich dabei oft an den Festen des traditionellen Jahreskreises. Eingefügt in unseren eigenen Erfahrungsschatz kann dies für jeden von uns nicht nur zu einem besseren und tieferen Verständnis von uns selbst, sondern auch unserer abendländischen christlichen Kultur führen.

 

KraftortSeminar: Orte der Kraft um Cham

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